-SonntagsWorte geben spannende Einblick-

Mit rheinländischem Optimismus, profunden Kenntnissen der Situation in der Kirche sowie mit sehr klaren Worten – so präsentierte sich Dr. Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, in der Augustausgabe der SonntagsWorte.
Zunächst gab Kopp einen Blick auf die katholische Kirche in Deutschland, wie er sie in den letzten Jahren erfahren hat. Die Themen Missbrauch, Geldverschwendung und Personalprobleme waren nur einige Themen, die da fielen. Matthias Kopp ermutigte allerdings auch immer wieder, das Positive an der Katholischen Kirche zu sehen und dies nach außen zu tragen.
Tief beeindruckt zeigte er sich von Papst Leo XIV., der eine große Aufgabe vor sich habe und der durch seine globale Sicht der Kirche als Ganzes gut tut. Kopp äußerte die Hoffnung, dass durch den neuen Papst auch das Verhältnis zwischen deutschen Episkopat und dem Vatikan sich wieder normalisiere.
Mit viel Humor und Detailkenntnissen berichtete der Gast aus Köln von seinen Begegnungen mit Donald Trump am Sarg von Papst Franziskus, von seinen Erinnerungen an den Weltjugendtag 2005 in Köln und die sich daraus ergebende Welle der Begeisterung für die katholische Kirche sowie die Herausforderungen, die „Stimme der deutschen Bischöfe“ zu sein. Die Fragen und Wortbeiträge der Teilnehmer zeigten, wie sehr Matthias Kopp mit seinen Worten die Menschen in ihrem Glauben herausgefordert hat.
Die vorausgegangene Vesper wurde von den Cantores der Hoffnung begleitet, was dem Ganzen einen feierlich Rahmen gab.


