Während man sie sonst nur mit Haushalts- und Verbrauchertipps kennt, erlebten die Besucher der März-Ausgabe der SonntagsWorte die WDR-Moderatorin Yvonne Willicks von einer ganz anderen Seite. Als gläubige Katholikin begeisterte sie die Zuhörer durch ihre offene und sehr ehrliche Art.
So berichtete sie davon, wie sie einen guten Freund nach einer schweren Diagnose nicht mehr so regelmäßig besucht habe, wie sie es vor dessen Krankheit getan habe. Nach seinem Tod sei ihr das richtig bewusst geworden, wie wichtig es ist, solche „man müsste mal-Termine“ auch umzusetzen.
Willicks erzählte freimütig von ihrer Familie, in der sie auch versucht habe, ihren Kindern und den Enkeln den Glauben weiterzugeben. Manchmal sei das gut gelungen, manchmal aber auch sehr schwierig. Strahlend erzählte die Journalistin von einem Besuch des Kölner Doms mit ihrem Enkel Henry, der ihr auf einfach weise an einer Kreuzwegstation beigebracht habe, was Auferstehung bedeutet. Ihre niederrheinische Frohnatur zeigte sich in Berichten über Weihnachtsmarktbesuche in Köln oder den Erzählungen aus dem Nähkästchen des journalistischen Alltags beim Öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Gottesbegegnungen allenthalben. Gottes Geist, der Mut und Hoffnung schenkt, als Begleiter für den Alltag.
Dankbar und begeistert ging das Publikum nach Hause, teilweise auch bepackt mit Büchern, die Yvonne Willicks gerne signierte.



