Künsterische Osterlandschaft

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Das Kreuz in unserer Pfarrkirche erstrahlt österlich in besonderem Glanz. In diesem Jahr hat Manfred Hannemann, der Ehemann unserer Küsterin, die Gestaltung übernommen. Er schreibt zur Erklärung der einzelnen Elemente:

„Der Schmuck des Kreuzes ist mir am Kreuz eingegeben worden und so entstand die Darstellung. Mit den Klinkersteinen wurde eine Herzform gewählt, das Gott die „Liebe ist“, die durch das Herz geht, er uns liebt. Ohne Herz, können wir Menschen nicht leben. Die Steine sind in drei Lagen gelegt, wo die erste Lage für „Gott Vater“, die zweite für den „Heiligen Geist“ und die dritte für „Jesus Christus“ liegt. Die kleinen Kieselsteine vor den Klinkersteinen sollen uns aufmerksam machen, dass wir uns nicht verschließen sollen zu den Menschen / der Welt. Mit den fünf Osterglocken- Schalen sind die fünf Wundmale Jesu gemeint. Die sieben unterschiedlichen Bellis-Schalen, stehen für den einzelnen Tage der Schöpfung oder auch die sieben Sakramente. Mit den drei Vergiss-mein-nicht-Schalen ist die Zusage Jesu gemeint, uns nicht zu vergessen. Die lachsfarbige Blume auf dem Stein vor dem Grab, stellt den Sieg über den Tod und die Öffnung des Grabes dar. Die weiße (Sternen)-Blume symbolisiert die Menschheit auf der Wanderschaft /Pilgerreise zum Grab Gottes, zu unserem eigenen Grab. Mit den beiden Holzklötzen ist das geöffnete Grab dargestellt. Der Weg zum Grab aus Kieselsteinen gibt unseren Lebensweg wider, der steinig ist /sein kann und geschlängelt durch die Höhen und Tiefen unseres Lebens verläuft. Der erste Zweig in der Vase (verdorrt, vertrocknet) stellt den Tod, der grüne das (erhoffte) Leben dar. Das Geäst auf dem Weg steht auch für die Stolperfallen, das Hängenbleiben und das Sich-lösen von alten Gewohnheiten. Der Rindenmulch kennzeichnet einerseits „Wärme, anderseits Bequemlichkeit im Leben.“

Wir danken dem Künstler für sein Werk und seine aufschlussreichen Erläuterungen.

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