Sendener Pilger in Kevelaer zur Wallfahrtseröffnung
Begeisterung pur – anders kann man die Stimmung der 50 Pilgerinnen und Pilger nicht beschreiben, die sich am 1. Mai zur Wallfahrtseröffnung nach Kevelaer auf den Weg gemacht haben. Erstmalig in der Geschichte der Pfarrei St. Laurentius wurde diese Wallfahrt gemacht und die Erfahrungen waren nur positiv. Insbesondere genossen die Sendener das Pontifikalamt mit dem Erzbischof von Paderborn, Dr. Udo Markus Bentz. Der Erzbischof öffnete die Pilgerpforte und feierte dann in einer vollbesetzten Basilika das Hochamt. In seiner Predigt ging Bentz auf das Wallfahrtsmotto „Raum geben“ ein und bestärkte mit seinen Worten die Menschen im Glauben, auch wenn es in diesen Zeiten mitunter schwierig sei. Die fulminante Kirchenmusik tat ihr Übriges, um diese besondere Liturgie an die Herzen der Menschen kommen zu lassen. Viele Messdiener aus Senden waren stolz und dankbar, bei diesem besonderen Anlass ihren Dienst tun zu dürfen. Freilich war das eigentliche Ziel der Wallfahrt das Gnadenbild der Trösterin der Betrübten, der Gottesmutter. Schon vor der Messe waren die Sendener zum Gnadenbild gegangen, um dort innezuhalten und zu beten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen nutzten die Pilger aus St. Laurentius bei strahlendem Frühlingswetter Kevelaer mit seinen besonderen spirituellen Orten zu erkunden:Kerzenkapelle, Sakramentskapelle, Forum Pax Christi und natürlich die Basilika. Allen Teilnehmern tat dieser Tag richtig gut.
Hin- und Rückweg im bequemen Reisebus waren auch geistlich gestaltet. So stimmten sich die Pilger auf dem Hinweg mit dem Rosenkranzgebet ein, hörten etwas über den Wallfahrtsort Kevelaer und über das Besondere der Gottesmutter als der „Trösterin der Betrübten“. Kurz vor dem Ziel in Senden sangen alle nochmals begeistert das „Regina Coeli“ und waren dankbar nach einem so erfüllten Tag den Marienmonat Mai an der Hand der Gottesmutter nun gehen zu können. Fest steht: Auch am 1. Mai 2027 pilgert St. Laurentius wieder nach Kevelaer – save the date.








