Ein neues „altes“ Schmuckstück

Ein neues „altes“ Schmuckstück für die Kirche St. Johannes Baptist in Bösensell

Restauriert, mit neuem Rahmen gefasst und stilvoll beleuchtet hat das Pieta-Fenster, das viele Bösenseller noch aus dem Vorgarten des ehemaligen Schwesternhauses kennen, im Eingang der Kirche einen neuen und buchstäblich strahlenden Platz gefunden. Ein kleines Projekt mit großer Wirkung und eine echte Aufwertung, optisch wie inhaltlich, für diesen bislang eher nüchtern-sachlich gestalteten Bereich der Kirche.

Das bleiverglaste Fenster wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom damaligen Pfarrer Eversloh beauftragt und fand seinen Platz im Westturm der Kirche. Im Zuge der Umgestaltung des Turmes zu einer Kapelle durch Pfarrer Dr. Theodor Maas-Ewerd verlor das Fenster seinen Platz und zog quasi um in den Vorgarten des damaligen Schwesternhauses. Im Zuge der dortigen aktuellen Neubauplanung stand es buchstäblich im Weg – die Suche nach einem neuen Platz begann. Schnell wurden die Bösenseller fündig: Geeignet schien ein Platz im Eingangsbereich der Kirche.

Die Fachfirma Knack, vertreten durch Glasermeister und Geschäftsführer Thomas Weckermann, beriet die Verantwortlichen aus Kirchenvorstand und Pfarreirat – das Ergebnis kann sich seit Freitag sehen lassen: In der Länge ein wenig eingekürzt, ausgestattet mit einem anthrazitfarbenen Stahl-Rahmen, komplett restauriert und raffiniert von hinten beleuchtet, schmückt das Kirchenfenster nun den Eingang der Kirche. Ein echtes Schmuckstück – mit relativ geringem Aufwand überarbeitet, aber mit sehr großer optischer und spiritueller Wirkung.