Festlichkeit, tiefer Glaube und jede Menge Gemeinschaft prägten den Ausflug, zu dem sich einige Messdienerleiter von St. Laurentius mit Pfarrer Rothe am vergangenen Dienstag aufmachten. Das Ziel war Paderborn, um dort den Abschluss der traditionellen Liboriwoche hautnah miterleben zu können. Das neuntägige Liborifest in Paderborn zählt zu den ältesten und größten Kirchen- und Volksfesten Deutschlands. Es geht auf das Jahr 836 zurück, als die Gebeine des Heiligen Liborius, des spätantiken Bischofs von Le Mans im heutigen Frankreich, nach Paderborn überführt wurden, um das junge Bistum im Glauben zu stärken. Der Heilige Liborius wird daher als Schutzpatron von Stadt und Erzbistum verehrt.
Die Gruppe startete mit einer Erkundungstour durch die beeindruckende Kirchenlandschaft der Stadt, bei der zunächst die Gaukirche und die prachtvolle Jesuitenkirche besichtigt wurden, bevor die Gruppe die bedeutende Liborikapelle besuchte. Im Anschluss ging es weiter zum bunten Markttreiben auf dem Domplatz, wo sich alle für die nächste Station stärkten: die Erkundung des Hohen Domes, dem unbestrittenen Herzstück der Festwoche.
Der spirituelle Höhepunkt des Tages war schließlich die feierliche Schlussandacht mit Erzbischof Udo Markus Bentz im Dom. Unter den Fanfaren des Liboritusches wurden die Reliquien des Heiligen Liborius in einer feierlichen Prozession wieder in der Krypta beigesetzt. Nach dem Gottesdienst gab es für die Leiterrunde noch ein ganz besonderes Highlight, denn es kam zu einer persönlichen und herzlichen Begegnung mit Weihbischof Matthias König. Nach dem geistlichen Programm mischte sich die Gruppe unter die Besucher der Libori-Kirmes und ließen den rundum gelungenen Ausflug zwischen Fahrgeschäften und bester Stimmung gemeinsam ausklingen.











