Es werde Licht!

In der Pfarrkirche St. Laurentius ist in diesem Jahr erstmalig eine Osterkerze entzündet worden, welche Messdienerleiter mit der Küsterin, Frau Hannemann, gestaltet haben. Joshua und Jessica Nieland, Simon Dunkel und Manuel Reismann (fehlt auf dem Bild) ergriffen die Initiative, um eine besondere Osterkerze für die Pfarrkirche zu schaffen, die nicht "von der Stange" ist.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Symbolik ist dabei an den Auferstehungsgedanken und das Licht, das die Welt erleuchtet angelehnt.

„Selbstverständlich“ sind Alpha und Omega sowie die Jahreszahl 2024 zu sehen.

Das zentrale Kreuz mit den Wundmalen erhält im Zentrum eine goldene Scheibe, die auf die aufgehende Sonne – das Christussymbol – hinweist und den Gedanken der Auferstehung verstärkt. Somit wird deutlich, dass das Kreuz als Mittelpunkt unseres Glaubens zu einem Zeichen der Hoffnung wurde.

Umgeben ist diese Sonne von zwölf Strahlen, die auf die zwölf Apostel zurückgehen. Im übertragenen Sinne wird die erfüllende und stärkende Kraft des Lichtes durch diese verbreitet und in die Welt getragen.

Bei genauerem Betrachten der Sonnenstrahlen wird erkennbar, dass vier dieser Strahlen durch ihre Größe hervorstechen – sie stehen für die vier Evangelisten, denen wir es zu verdanken haben, dass die Frohe Botschaft verkündet werden kann. Weitere Deutungen sind die vier Himmelsrichtungen und die irdischen Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft.

Am unteren Rand ist eine grüne Ummantelung, die auf die Hoffnung hinweist, die uns im Glauben an die Auferstehung geschenkt ist.

Die goldenen Bänder, die vor allem das Kreuz zusätzlich in Szene stellen, verbinden die Wundmale Christi und stehen somit für das Göttliche, das uns im Leid und in den Tiefen unseres Lebens zur Seite steht.

Die Pfarrei ist dankbar für dieses besondere Engagement, das bis zum nächsten Osterfest sichtbar sein wird. Ostern machten schon viele Menschen Halt in St. Laurentius, um die Osterkerze in ihrer künstlerischen Schönheit zu bewundern.